Biber, Bier, Barock

Der Dreiklang von Natur, Kultur und Lebensfreude

Urwüchsige Heimat

Fast 4000 Menschen wohnen, arbeiten und leben im Markt Pförring und seinen Ortsteilen Dötting, Ettling, Forchheim, Gaden, Lobsing, Pirkenbrunn und Wackerstein. Diese Menschen lieben ihre Heimat, die geprägt ist von naturnahen Wasserläufen und ursprünglichen Auwäldern, fruchtbaren Feldern und hohen Wäldern, teilen sich die Einwohner mit einer vielfältigen Tierwelt.

Unmittelbar vor der Haustür liegen die Donauauen, die von der Europäischen Union wegen ihrer artenreichen Fauna und Flora als FFH-Gebiet unter besonderen Schutz gestellt wurde. Mehr als hundert Biber bauen hier ihre Burgen. An den Altwässern gehen Eisvogel und Kormoran auf Fischfang, singen Blaukelchen und Pirol. An den Trockenrasenstandorten im Norden und Westen blühen Küchenschelle und Grasnelke, in den Auen findet man das lila Knabenkraut und den gelben Frauenschuh.

Herzliche Gastlichkeit

Auf den fruchtbaren Feldern gedeihen Getreide und Zuckerrüben, Kartoffeln und Gemüse. Rund um Forchheim ranken sich Tausende und Abertausende Hopfenreben an den Gerüsten empor. Von den zahlreichen Brauereien, die aus Hopfen und Malz einst süffiges Bier brauten, zeugen heute nur noch verlassene Bierkeller. Die herzliche Gastlichkeit wird freilich weiter gepflegt in den gemütlichen Gasthäusern und privaten Pensionen.

Barocke Lebensfreude

Die Pförringer Pfarrkirche ist St. Leonhard geweiht, dem „bairischen Herrgott“. Ihr wuchtiges Äußeres erinnert an romanische Klosterkirchen. Innen öffnet sich dem Betrachter der barocke Himmel, aufgespannt von pausbackigen Putten und flankiert von lebensgroßen Heiligenfiguren. Die barocke Lebensfreude strahlt bis heute über den Kirchenraum hinaus. Der Jahreslauf ist geprägt von kirchlichen und weltlichen Festen.
Bei den Märkten um Georgi und Leonhardi, beim Pförringer Volksfest und den vielen Dorf- und Vereinsfesten sind Einheimische und Gäste gleichermaßen willkommen. Hier trifft man Freunde und schließt neue Bekanntschaften.

Lage, Daten, Fakten

Der Markt Pförring liegt 25 Kilometer östlich von Ingolstadt in Oberbayern. Das Gemeindegebiet umfasst 43,5 Quadratkilometer, die Einwohnerzahl liegt bei 3760.

Pförring gehört als Kleinzentrum zum Landkreis Eichstätt. Mit den Nachbargemeinden Mindelstetten und Oberdolling bildet Pförring eine Verwaltungsgemeinschaft mit Sitz in Pförring.

Zwei Buslinien verbinden Pförring mit der Regionsmetropole Ingolstadt. Nächstgelegene Bahnhöfe sind Münchsmünster (5 km) und Neustadt/Donau (7 km). Die Großstädte Regensburg, Nürnberg und München erreicht man ebenso wie den Flughafen München innerhalb von einer Stunde mit dem PKW.

Die Landschaft rund um Pförring mit Donau, Altwasserarmen und Auwäldern bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Baggerseen laden im Sommer zum Baden und im Winter zum Schlittschuhlaufen ein. Das Gelände ist ideal zum Spazierengehen, Radfahren und Laufen geeignet. Das Pförringer Gemeindegebiet grenzt im Norden an den Naturpark Altmühltal, der mit seinen Naturschönheiten hohen Erholungswert hat. Um Gesundheit und Wellness von Tages- und Kurgästen kümmert man sich in den nahen Kurorten Bad Gögging (7 km) und Bad Abbach (45 km).

Gleich zwei Radwanderwege führen durch Pförring: Der Radweg „Via Raetica“ führt von Donauwörth nach Regensburg vorbei an Stätten, die besonders reich an historischen Funden und Relikten aus der Römerzeit sind. Ebenfalls Richtung Regensburg zieht es die Radwanderer auf der Route von Ulm nach Wien, immer an der Donau entlang.